Granitzentrum Bayerischer Wald

Vom kalten Blut der Erde

Der „steinreiche“ Bayerische Wald war – genau wie das angrenzende Mühlviertel und Südböhmen – über Jahrhunderte ein europäisches Zentrum der Granitgewinnung und -verarbeitung. Die Steinwelten erzählen sowohl die Geschichte des Granits – dieses „kalten Bluts der Erde“ – als auch die Geschichte der Menschen, die mit dem Stein umgehen. Erdgeschichte und regionale Wirtschafts- und Sozialgeschichte werden kurzweilig und lebendig dargestellt. Moderne Medien und Präsentationen sowie eine hochkarätige Museumsarchitektur locken die Besucher. Der Naturstein Granit wird dabei vielfältig und gekonnt in Szene gesetzt. Ein romantischer Steinbruchsee verführt zum Träumen.

Im historischen Schausteinbruch dagegen wird die harte Arbeit in einem Betrieb vor der großen Technisierungswelle veranschaulicht. Die originalgetreu ausgestatte Schmiede mit Bruchkantine lädt die Besucher abschließend zu einer verdienten Rast mit Brotzeit.

Öffnungszeiten:
Januar bis März täglich 10-16 Uhr
April bis Oktober täglich 10-18 Uhr